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öchten Sie ein Grundstück verkaufen, welches sich in München oder seinem nahen Umland befindet? Dann können Sie dies gewinnbringend tun. ​

Grundstücke in dieser Region sind sehr gefragt. Vor allem wenn es bereits als Bauland ausgewiesen ist, können Sie mit ihm einen ebenso guten Verkaufspreis erzielen wie mit Immobilien. Die Nachfrage nach einem Grundstück in der Stadt oder in Stadtnähe ist groß, denn dies sind begehrte Lagen und Baulücken sind rar. Hier sind wertvolle Tipps, mit denen sie noch besser ein Grundstück verkaufen.

Tipp 1: Beginnen Sie mit der Bestimmung der Grundstücksart

Wie bei Immobilien ist auch die zentrale Frage bei Grundstücken: Was ist der Wert? Wenn Sie ein Grundstück verkaufen möchten, müssen Sie sich daher mit dieser Frage eingehend auseinandersetzen. Ein grober Schätzwert hilft Ihnen nicht. Entscheidend für die Wertermittlung ist die Grundstücksart. Interessenten schauen gezielt nach den Grundstücken, die für sie in Betracht kommen. Was für eine Grundstücksart Sie besitzen, können Sie bei der Stadt oder der Gemeinde erfragen. Es existiert folgende Unterscheidung:

  • Bebautes Grundstück: Auf dem Grundstück steht schon ein Gebäude. Dies bringt die Frage auf: Ist das Gebäude wertsteigernd oder eher nicht? Muss es abgerissen werden? Lässt es sich umnutzen? Der Einzelfall entscheidet, ob sich die Immobilie als gewinnbringend oder wertmindernd erweist.
  • Bauland: Hiernach suchen künftige Bauherren besonders häufig. Den Status bezeugt ein qualifizierter Bebauungsplan oder bereits die Lage des Grundstücks weist darauf hin. Dies ist bei Baulücken in der Regel der Fall.
  • Rohbauland: Im Bebauungsplan des Standortes ist dieser als Bauland ausgewiesen worden – und dies rechtsverbindlich. Allerdings ist es noch nicht erschlossen. Anschlüsse für Abwasser, Wasser und Strom fehlen, weswegen das Grundstück nicht bebaut werden kann.
  • Bauerwartungsland: Derzeit ist keine Bebauung möglich, aber in kurzer Zeit wird der Standort als Bauland ausgezeichnet. Der Eintrag im Bebauungsplan fehlt also noch, jedoch im Flächennutzungsplan kann das Gebiet für den Bau vermerkt sein.
  • Brachland: Dies ist der ungünstigste Fall für einen Verkäufer. Zumeist handelt es sich hierbei um eine einst landwirtschaftlich genutzte Fläche. Dadurch ist oft eine problematische Bodenqualität gegeben, die es Ihnen schwierig machen kann, zu einem guten Preis das Grundstück zu verkaufen.

Tipp 2: Setzen Sie auf eine professionelle Grundstücksbewertung

Auf dem Angebotspreis baut sich der ganze Verkaufsprozess auf. Umso wichtiger ist demnach die Grundstücksbewertung. Den Preis eines Grundstücks zu bewerten, ist jedoch aufwendiger, als viele Eigentümer meinen. Oft wird nur zum Nachbargrundstück geschielt und dort angefragt, was der Preis ist oder war. Andere Eigentümer erfragen den Bodenrichtwert für den Standort und kalkulieren so den Wert. Beide Wege eignen sich nur bedingt für die Bestimmung des Grundstückwertes. Immerhin müssen noch weitere Faktoren in Betracht gezogen werden, die sehr individuell sein können. Die Gegebenheiten vor Ort auf dem Grundstück können beachtlich dazu beitragen, dass der Bodenrichtwert nach oben oder nach unten korrigiert werden muss. An diesen Kriterien für die Höhe des Verkaufspreises wird der Sachverhalt deutlich:

  • kleinräumliche Lage, Zuschnitt, Größe und auch Ausrichtung des Areals
  • großräumliche Lage innerhalb der Region und Zukunftsperspektive des Standorts
  • Eintragungen im Grundbuch (Beschränkungen, Lasten etc.)
  • Maß und Art der baulichen Nutzung (Grundflächenzahl und Geschossflächenzahl)
  • Bodenverhältnisse
  • Status der Erschließung
  • Denkmalschutz? Altlasten?

Sie können einen offiziellen Sachverständigen beauftragen, das Grundstück zu bewerten. Dieser ist bei einem langen Gutachten extrem kostenintensiv. Alternativ dazu haben Sie die Möglichkeit, sich an einen lokalen Makler zu wenden. Er übernimmt oft eine Grundstücksbewertung kostenfrei, wenn er im Anschluss das Areal an Käufer vermitteln darf. So sparen Sie Geld und kommen gleichzeitig in den Genuss eines Top-Service.

Tipp 3: Teilen Sie ein großes Grundstück

Einige Verkäufer haben das Glück, ein Grundstück zu besitzen, welches im Vergleich zu den umliegenden Arealen sehr groß ist. Um den bestmöglichen Gewinn zu erzielen, sollten Sie über eine Grundstücksteilung nachdenken. Solch eine Teilung wird als Realteilung bezeichnet. Achtung: Selbstverständlich ist im Rahmen der Realteilung eine Änderung im Grundbuch erforderlich. Jedes Areal erhält einen Eintrag im Grundbuch. Auch eine detaillierte notarielle Beurkundung ist nötig. Zwar bereitet die Realteilung ein wenig zeitlichen und monetären Aufwand, aber sie lohnt sich.

Tipp 4: Stellen Sie alle notwendigen Unterlagen für den Grundstückverkauf zusammen

Haben Sie nicht alle Unterlagen für den Grundstücksverkauf parat, schmälern Sie Ihre Verkaufschancen und können – je nach Dokument – das Grundstück oft gar nicht veräußern. Der potenzielle Käufer muss sie prüfen und bei der Bank vorlegen. Daher ist es wichtig, dass Sie frühzeitig um die Beschaffung aller erforderlichen Unterlagen kümmern. Dies macht einen professionellen Eindruck und beschleunigt den Verkaufsprozess. Zu den Unterlagen gehören.

  • Flächennutzungsplan
  • Bebauungsplan
  • aktueller Grundbuchauszug als Nachweis über das Eigentum
  • Liegenschaftskarte und Flurkarte
  • Altlasten und Altlastenverzeichnis
  • Baulasten
  • Erschließungsnachweis
  • Grundsteuerbescheid
  • abzuleistende Grundpfandrechte
  • Luftbildaufnahmen und Außenaufnahmen des Grundstücks

Tipp 5: Grundstücksverkauf via Bieterverfahren

Sie haben ein Grundstück zu verkaufen, welches besonders attraktiv ist? Dann können Sie in der Regel einen außergewöhnlich hohen Kaufpreis durch das sogenannte Bieterverfahren erzielen. Sie können einen Mindestpreis festlegen, aber der letztliche Kaufpreis entsteht durch die Angebote der interessierten Käufer. Für gewöhnlich gibt es zwei Bieterrunden, um den besten Preis zu erreichen. Dies ist der grobe Verlauf des Bieterverfahrens:

  1. Bekanntmachung des Grundstücksverkaufs über Bieterverfahren
  2. Ausmachung von Besichtigungsterminen
  3. Interessenten erhalten detailliertes Exposé, Lageplan, Bieterformular, Bebauungsplan, städtebaulichen Vertrag (auf Wunsch Bodengutachten)
  4. 1) Bieterrunde: alle Bieter erfahren das Höchstgebot
  5. 2) Bieterrunde: Bieter können bisheriges Angebot nachbessern
  6. Ablauf der Nachgebotsfrist und Festsetzung des Höchstgebots
  7. Abschließung des Kaufvertrags mit Notar nach Bonitätsprüfung

Bei dem Bieterverfahren profitieren Sie als Verkäufer von zahlreichen Vorteilen. Aufgrund des direkten Wettbewerbs zwischen einzelnen Käufern können Sie den Preis nach oben treiben. Gibt es mehrere Interessenten, erhält automatisch das Maximalgebot den Zuschlag. Auch für schwer verkaufbare Grundstücke kann sich das Bieterverfahren eignen. Zwar ist der Preis vermutlich nicht sehr hoch, doch dafür können Sie den Verkaufsprozess beschleunigen und müssen so weniger lange auf einen Käufer warten.

Wichtiger Hinweis: Experten raten dringend davon ab, dass Laien den Grundstücksverkauf via Bieterverfahren in Eigenregie vornehmen. Der Grund ist einleuchtend: Es ist ein komplexer Prozess, der gut geplant sein will. Zudem erfordert er ein hohes Maß an Organisationsaufwand, was Zeit und damit Geld kostet. Ein versierter Makler vor Ort kann das Bieterverfahren managen. Auf diese Weise sind zeitliche und monetäre Einsparungen möglich. Letztlich läuft so alles richtig und der Verkäufer macht keine kostspieligen Fehler.

Tipp 6: Makler einschalten

Die oben genannten Tipps zeigen Ihnen, wie aufwendig es ist, ein Grundstück zu verkaufen. Von der Beschaffung der notwendigen Unterlagen bis hin zu den Besichtigungsterminen und dem abschließenden Notartermin gibt es viel zu erledigen. Selbstverständlich gehen all diese Schritte mit Fallstricken einher, die zu zeitlichen Verzögerungen oder gar Preiseinbußen führen können. Sparen Sie sich Zeit, Mühe und Nerven, indem Sie über einen Makler das Grundstück verkaufen. Einige scheuen zwar die Maklergebühr, aber dies ist kurzfristig gedacht. Durch einen Grundstücksmakler erzielen Sie oft auch finanzielle Einsparungen, denn er verkauft das Grundstück oft zu einem besseren Preis. Darüber hinaus müssen Sie nichts für das Marketing bezahlen und Fahrtkosten zu etlichen Besichtigungsterminen fallen ebenfalls nicht an. Insbesondere für Selbstständige ist es wichtig, dass sie keinen Arbeitsverlust durch den Grundstücksverkauf haben. Ein Makler in München ist daher eine sinnvolle und gewinnbringende Investition, wenn Sie in der bayerischen Landeshauptstadt ein Grundstück verkaufen wollen.

Infografik

Obiges Konzept "Grundstücksverkauf In München Und Umland: Die 6 Besten Tipps" hier auch als Infografik. Klicke auf den Link oder auf das Bild für einen großen PDF Anblick, und der Möglichkeit die Infografik zu drucken. Hier finden Sie auch alle unsere Infografiken zu ihrem erfolgreichen Grundstücksverkauf, speziell für München und Umgebung.

Infografik Grundstücksverkauf In München Und Umland: Die 6 Besten Tipps
Publiziert am 
Jan 17, 2019
 in Kategorie:
Verkaufsstrategie

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